Jahaaaaa da bin ich wieder, euer fleischgewordene Satzgesang in seiner vollsten Tollkühnheit, so unerschrocken, furchtlos und schön wie eh und je, jawohl, das musste mal gesagt werden!
So kurz vor Jahresende lass ich es mir nicht nehmen, noch einmal meine gefürchteten Grosstaten philosophischer Weisheiten aus den hintersten und dunkelsten Windungen meines überaus genialen Gehirnes heraus zu scheuchen, um sie in die große, weite Welt zu posaunen, welche es ja so nötig hat, und mit angehaltenem Atem meiner Auswürfe erharrt! Recht so!
Also dann, liebe Freunde des nimmerendenden Frohgemuts, lasst uns das Jahr revue passieren, welch schöner Einfall meinerseits, und so überraschend in dieser Zeit des Jahres, ja wahrlich, welch eine Anwandlung an Erleuchtung!
So nun denn, es war mal wieder ein Jahr in dem sich die Ereignisse beinahe überschlagen haben, was haben wir wieder für Abenteuer überstanden, Seite an Seite, wir haben uns gefreut und gefürchtet, gelacht und geheult, gestunken und gelogen.. Na ja, wie auch immer, einst irrte ich durch das himalyische Hochgebirge auf der Suche nach Erleuchtung und Jaspa Sharpa, ich habe mich der Befragung des Orakels gestellt, eine Herausforderung welcher nur die tapfersten und mutigsten Helden gewachsen sind, ich verwandelte mich- und das mehrmals- in ein Wermops, erschuf einen Klon, der ein Konzert gespielt hat, wendete während meiner mehrmaligen Erdumrundung in meiner einmannbemannten Rakete eine Beinahkollision mit einem Meteoritenfeld ab, wurde in der von mir erfundenen Sportart des quasiastischen Stolperns als Champion aller Klassen gekürt (und zwar von mir selbst), ich katapultierte meine linke Hand, als einziger Mensch überhaupt, während des einzigen Gitarrensolos das ich kann, meine linke Hand also, beschleunigte ich glatt durch die Schallmauer, was mit einem lauten Knall begleitet wurde, und eine verdutzte und, ob meines Mutes geschockte Reaktion des Publikums heraufbeschwor, die sich dann aber schleunigst in eine enthusiastische Liebesbekundung des ebengesagten Publikums umschlug, welches mich anschliessend geschlossen heiraten wollte.
Ich zierte mich auch nicht, der Welt in schwierigen Stunden mit allweisheitlichem Rat zur Seite zu stehen, denn schließlich wird sie ja bald mir allein gehören, da schadet es nicht, sie schon mal auf den richtigen Pfad zu führen, und etwas Einsatz zu zeigen,
nicht wahr?
Von den ganzen Preisen und Auszeichnungen, Bambis und Dumbies, "Sexiest man alive" und den zahlreichen Nominierungen für Nobelpreise aller Art ganz zu schweigen, ach ich Dampfwalze des freigeistigen Scharfsinns und Mutter aller Kreativität!
Ja, es war ein eher ruhiges Jahr. Und deshalb fängt das Neue auch mit einem Paukenschlag an, jawohl!!
Geritten von meiner Gruseligkeit werde ich nämlich im Januar Michael Wolpers, Hervé Jeanne und Peter Jordan entführen und als Geiseln im Studio festhalten. Ich werde sie dazu zwingen meine Songs zu spielen, damit ich endlich, endlich mein grosses Werk vollenden kann, mein Album(Donnergeräusche)!
Und ich werde sie mit den ungeheuerlichsten aller Grausamkeiten bedrohen, mit selbstgeschriebenen Gedichten wie diesem hier nämlich:
Im Wald
Ein Uhu! – Juhuu!
Ein Reh! – Juhee!
Ein Gnu! – Nanu?
Ja, da könnt ihr mal sehen, zu welch scheuerlichen Taten ich fähig bin. Wer würde dabei nicht irgendwelche Töne von sich geben, geschweige denn das dringende Bedürfnis verspüren, auf irgendwas drauf zu klopfen?
Und davon hab’ ich noch eine ganze Kiste voll, ua ha ha ha ha ha haaaaaaa!
Da kommt was auf die Welt zu, im nächsten Jahr. Ich freu mich. Ihr euch doch auch?
Andale, andaleeeeeeeeeeeee!!!!