Freitag, 16. Juli 2010

Dodo Leo feiert Live-Premiere!

Ja liebe Freunde der Blasmusik, vielleicht ist es euch schon aufgefallen, dass ich wieder aus den Charts geflogen bin!
Um eine Platzierung habe ich das Weiterkommen verpasst, meine Karriere ist somit vorbei, ehe sie richtig begonnen hat, ich werde nun doch eine Banklehre anfangen. Anderseits bin ich ganz froh darüber, denn langsam werden die Parkplätze für die ganzen Ferraris, oder Ferarren (ich weiss es immer noch nicht), die sich währenddessen angehäuft haben, ich weiss gar nicht mehr wohin damit, sie rosten schon langsam vor sich hin. Oder nein, eigentlich bleichen sie bei dem Wetter eher aus.
Na ja, wie dem auch sei, seid nicht traurig darüber, ich werde die Weltherrschaft trotzdem an mich reissen, und keinen von euch deswegen bestrafen. Obwohl ihr ja eigentlich schuld seid, weil ihr anscheinend nicht so oft gewotet habt, wie der zukünftige Weltherrschaftsbeherrscher verdient hätte, und er deswegen rausgeflogen ist. Aber der zukünftige Weltherrschaftsbeherrscher will mal nicht so sein.

Jedoch, wenn ich es recht bedenke, hat meine Rache ja schon begonnen. Und zwar in Form von Konzerten. Ja, das Geschrei ist gross, die Hysterie überschwemmt das Land, denn ich habe an der „Fête de la Musique“ meine Live-Premiere gefeiert, just an dem Tag, an dem mein fast schon surreal scharfer Gassenkracher „Se solo ci sei tu“ beim Label Timezone-Records erschienen ist, und nun überall bei allen Grosskonzernen wie i-Tunes & Co. erhältlich ist, was mich wiederum steinreich machen wird, noch viel reicher als ich ohnehin schon bin. Vielleicht kaufe ich mir dann einen Fussballklub. Oder noch besser, gleich eine Nationalmannschaft. Damit kann man ja Weltmeister werden, das würde ja ganz gut zu meinen Plänen passen…

Jedenfalls fand, keine zwei Woche später im Spektakel ein wahres Feuerwerk der musikalischen Grosstaten meinerseits statt, als ich zur “After-Release-Party” lud, und sich doch prompt ein paar waghalsige in die Oststatt verirrten. Ach, es war ein schöner Abend, von dem alle Anwesenden einst ihren Enkel erzählen werden, während diese mit grossen Augen vor ihnen sitzend, es kaum glauben können, und dabei fast an ihrem Bonbon ersticken, welches sie von Opa, oder Oma gekriegt haben, da sie ja ganz was besonderes sind. Die Enkel meine ich. Was haben wir gelacht! Aber ich schweife ab. Wo war ich? Ich vergass, ist ja auch egal, vielleicht erzähle ich euch nächstes mal von meinem Traum, in dem der spanische Torhüter bei uns vor der Tür stand, da er nebenberuflich als GEZ-Fahnder tätig ist. Vielleicht auch besser nicht, sonst klingelts womöglich, und er kommt tatsächlich.

Ich suche mir nun einen Pottwal, den ich füttern kann. Soll ja eine erhabene Erfahrung sein.

Macht auch was schönes!
Gruxxos, el hombre del pescador